Bei dem JBuilder handelt es sich um die Java Entwicklungsumgebung (IDE) der Firma Borland Inprise www.inprise.com/jbuilder. Die größten Erfolge erlangte die Firma mit ihren Delphi - Produkten. Auch das hier gewählte Werkzeug, um Javacode zu erstellen und zu bearbeiten, gehört z.Zt. mit zu den Marktführern. Die hier verwendete Version des JBuilder2 unterstützt Java 1.1. Es existiert schon eine Nachfolgeversion JBuilder3, die Java2 unterstützt und demnächst auch für Linux erhältlich sein soll.
Um den generierten Quellcode zu bearbeiten, lege man zuerst ein neues Projekt an. Dies geschieht durch den Befehl Datei/NeuesProjekt. Die Umgebungsvariablen kann man setzen, indem man Datei/Projekteigenschaften auswählt und dann die entsprechenden Zielverzeichnisse eingibt.

Beim Arbeiten mit dem JBuilder hat der Programmierer die Wahl zwischen vier verschiedenen Ansichten auf seine Klassen:

In der linken oberen Hälfte des Projektfensters befindet sich der Browser. An dieser Stelle kann man nun den vorher von Rational Rose generierten Java-Quellcode laden. Zur besseren Unterstützung der Verwaltung der einzelnen Dateien hat man die Möglichkeit, virtuelle Verzeichnisse anzulegen.
Um den Quelltext zu bearbeiten, wird dieser ausgewählt und erscheint im Editor. Beim Tippen von Programmcode wird man durch den Editor unterstützt, da dieser Vorschläge von Operationsaufrufen und Parametern liefert.
Mit dem Fenster, welches alle Operationen und Attributen in Baumstruktur darstellt, hat man die Möglichkeit diese auszuwählen.
Im nächsten Abschnitt ist der mit dem JBuilder erstellte Quellcode des oben vorgestellten Rational Rose Modells aufgeführt.