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Kontrollklassen

Kontrollklassen modellieren das für einen oder mehrere Anwendungsfälle aufeinanderfolgende Verhalten (den Ablauf). Kontrollklassen koordinieren die Ereignisse, die benötigt werden, um das im Anwendungsfall spezifizierte Verhalten zu realisieren. Man kann die Kontrollklasse für den ``Ausführenden'' des Anwendungsfalles halten. Sie repräsentiert die Dynamik des Anwendungsfalls. Kontrollklassen sind typischerweise anwendungsabhängige Klassen.[Qua98]

Für den Anwendungsfall ``Mitarbeiter pflegen'' wird in unserem Beispiel eine Kontrollklasse ``CKoMitarNeu'' (C=Class, Ko=Kontrolle, Mitar=Mitarbeiter, Neu=Hinzufügen) hinzugefügt. Sie steuert den Ablauf entsprechend den Eingabedaten in der Grenzklasse ``CMitarNeu'' und ruft im Normalfall (Good Day Szenario) die Konstruktion eines Objektes für einen Mitarbeiter auf. Dies wird von einer Modellklasse ``CMitarbeiter'' abgeleitet. Die Kontrollklasse ``CKoMitarNeu'' stellt somit wichtige Steuermechanismen auf dem Weg von der Eingabe durch den Planer hin zur Repräsentation des Mitarbeiters als Objekt im System zur Verfügung.


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© Alexander Lenhard und René Stern
18. August 1999