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Bestandteil dieses Kapitels sind das Auffinden und Modellieren von Akteuren,
Anwendungsfällen und ihre Verknüpfungen untereinander. Die Szenarioanalyse wird
durchgeführt, indem die Ereignisabläufe entlang der Anwendungsfälle untersucht
werden. Ergebnis dieser vorbereitenden Arbeit sind Beschreibungen der Szenarien,
die den Anwendungsfällen zugeordnet werden. Durch die Szenarioanalyse besteht
dann die Möglichkeit der Identifikation von Objekten, die wir dann in entsprechenden
Interaktionsdiagrammen einbinden können.
Die Spezifikation der Anwendungsfälle umfaßt nach [Neu98]S96:
- eine kurze Überschrift (Kurzbezeichnung)
- eine übersichtliche Beschreibung
- die Namen der Akteure, die mit dem Anwendungsfall verknüpft sind
- die Ereignisse, die einen konkreten Anwendungsfall auslösen (Startereignisse)
- die Bedingungen, die zur Auslösung des Anwendungsfalles erfüllt sein müssen
(Vorbedingungen)
- die wesentlichen Daten, die dem System zugeführt werden müssen
- kritische Ausnahmesituationen und Fehlerfälle
- die Sequenzen der Aktionen und Reaktionen, die korrespondierende Abläufe im
System bestimmen (Szenarien)
- die wesentlichen Ergebnisse und Nachbedingungen
Öffnen Sie Rational Rose!
Auf dem Bild ist zu sehen, wie Rational Rose mit einem unbenannten Modell startet.
Dies ist der Startpunkt für die Arbeit an einem neuen Modell. Bevor beschrieben
wird, wie die einzelnen Elemente generiert werden, eine Erklärung über die Aufteilung
der Arbeitsoberfläche.
Links oben ist der Browser. Sie sehen unterschiedlich beschriftete Ordner:
- Use Case View - Anwendungsfallsicht
- Logical View - Logische Sicht (u.a. Klassenhierarchie)
- Component View - Komponentensicht
Darunter befindet sich ein Dokumentationsfenster, in dem zu Elementen (z.B.
Klassen, Anwendungsfälle) eine Beschreibung lesbar ist. Diese Beschreibung kann
im Modellierungsprozeß den Elementen zugeordnet werden.
Auf der rechten Seite ist die größte Fläche zu sehen. Diese Fläche dient zur
Visualisierung von Diagrammfenstern. Die Diagramme werden detailliert weiter
unten beschrieben.
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© Alexander Lenhard und René Stern
18. August 1999